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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Es ist da...



...also darf ich jetzt auch den Rest zeigen ;-)

Aus der Rose wurde ein Tildaherz... leider ist es irgendwie unförmig geworden. Keine Ahnung, warum, das erste sah viel mehr nach Herz aus, schnüff.


Außerdem ein kleines Schlüsselband. Ganz ohne rosa, jaja!



Und ein Motivationsmagnet... für den Kühlschrank, den Schreibtisch oder irgendwo sonst, wo man gerade ein tschakka! braucht.


Ich wünsch' dir viel Spaß damit! :)

Die Sendung...

... befindet sich heute in der Zustellung. Meint die Sendungsverfolgung.

Hibbel.

Komm bloß nicht auf die Idee, nicht zu Hause zu sein... ;-)

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Buntigst...

...isse, die Resteverwertung. Alles, was ich an Schnipselchen in rot, blau, gelb und grün hatte, habe ich mehr oder weniger wild zusammengenäht- erst gerade geschnitten, dann in Streifen vernäht, die dann im 45°-Winkel aneinander. Noch die untere Kante begradigen, Vlies und Rückseite (auch aus der Restekiste) zuschneiden und heften und dann darf ich mir überlegen, wie ich das wohl quilten soll- und dann ist unser neuer Tischläufer fertig.
Feinstes UWYH :-)




Tagesplanung...

... aus dieser komischen, steinharten Masse irgendwie leckere Braune Kuchen zaubern.


... bunte Reststückchen zusammennähen und noch mal drüber sinnieren, ob ich das, was ich damit machen wollte, wirklich machen möchte.


... vorher erst mal ein paar Stunden das hier.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Neues Design...

...herbstlich angepasst. Was meint ihr?

Gestern waren wir mal wieder spontan beim blau-gelben Möbelhaus. Dies mal auch etwas länger als 7 Minuten... Ich konnte das Chaos bei mir im Zimmer nicht mehr sehen und wollte gern ein Stoffregal haben. Ein kleines sollte da doch reichen. Dachte ich.
Dann war das gute Stück aufgebaut und befüllt und irgendwie waren noch so viele Stoffe übrig, ähm ja...

Immerhin, ein bißchen aufgeräumter ist es. Zumindest in der einen Ecke ;-) Außerdem ist jetzt wieder Platz für meinen geliebten Lesesessel.
Und wenn ich mich entschieden habe, wo genau es stehen soll, werden auch die Bilder aufgehängt, die schon auf dem Tablett warten.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Die Bahn kommt...

...nicht. Wieder mal die Beine in den Bauch gestanden. Aber man kann die Zeit ja sinnvoll verbringen und in der Zeit mal die Strecke raussuchen lassen, die man demnächst fahren möchte.

Das ist schon ein Phänomen, dass ich mir über die Verbindungsauskunft der Bahn online eine bessere, schnellere und günstigere Strecke heraussuchen kann als die Damen und Herren im "Servicecenter", wenn sie dort meine Verbindung in den Rechner hacken. Selbst der Fahrkartenautomat weiß bessere Verbindungen als der Servicecentercomputer. Häh??

Wenn ich dann dort meine Fahrkarte kaufe, zahle ich mehr dafür... eine "Servicegebühr". Ich zahle also noch mal extra für den Service, dass sie mir eine teurere Karte verkaufen, als ich mir selbst hätte kaufen können.

Dummerweise spuckt der Automat meine Auslandsverbindung nicht aus und sagt mir, ich könnte das begehrte Ticket nur am Schalter erwerben. Ich muss also zu den Damen und Herren, wohl oder übel. Ergebnis: Fahren Sie über Pusemuckel, dann sind Sie 2 Stunden länger unterwegs und zahlen eine inakzeptable Summe dafür.

Sorry, ich fahre dann mal mit dem Auto. Allein. Selbst allein ist das günstiger als eine Bahnkarte, selbst wenn ich alle Unkosten dazurechne und berücksichtige, dass ich dank meinem Dauerticket etwa 150km kostenlos fahre.

Soviel also zum Klimaschutz... den muss man sich auch leisten können.



Oh, ein Anekdötchen hätte ich da noch. Erzählt von einem Freund, der indirekt im Ganzen drinsteckt. Der wiederum eine Freundin hat, die mit einem Wunsch ins Servicecenter kam. Dort, wo man Service noch groß schreibt, oder so.

"Entschuldigung, ich hätte gern *Ticket für Pusemuckel mit paar Extras*."
-"Das können Sie hier nicht bekommen, gehen Sie zum Automaten und holen Sie es da."
"Der Automat kann das nicht."
-"Natürlich kann das der Automat, jetzt gehen Sie schon, hier bekommen Sie das nicht, das bekommen Sie nur am Automaten."
"Der Automat kann das nicht!!"
-"Doch, das kann er, Sie müssen nur den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen."
"Der Automat kann das nicht...!!"
-"Doch, der kann das. Gehen Sie jetzt bitte."
"Der Automat kann das nicht. ICH habe das Computerprogramm geschrieben für die deutschen Fahrkartenautomaten, ich weiß, was der kann und was nicht und das KANN ER NICHT!"
-Stille.-


Schlafen immer noch alle?
Ich geh dann mal lernen.
6-7 Stunden sind veranschlagt, ein ehrgeiziges Projekt, hüstel.

Freitag, 23. Oktober 2009

Es ist fast wieder soweit...


Und die neuen Stempel hätte ich damit dann also auch ausprobiert, grins.

Fleißig, fleißig...

...habe ich die letzten Tage genäht und brav die To-Do-Liste abgearbeitet. Vorhänge für die Küchenarbeitsplatte (25 Meter nur geradeaus nähen... Vollgas-Härtetest für die neue NäMa), besagte Unterwäsche, einiges an Schnickeldi und einiges, was ich noch gar nicht zeigen darf ;-)

Zeigen darf ich die:


Kleine Magneten, in einer Nacht-und-Nebel-Aktion entstanden.

Jetzt werde ich mich zur Abwechslung mal an die To-Do-Lernliste setzen... die ist nämlich noch sehr, sehr lang, seufz.



Ebenfalls seufz: Kein Hermes-Paketshop in der Nähe + kein Auto parat = es wird Montag, bis das Paket da ist. :-(

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Jetzt mal ohne Flachs...

...aber dafür mit Mäusezähnchengummi, oder so.

Mädels, wenn ihr nähen könnt: näht euch Unterwäsche. Echt. Ganz ernst gemeint.

Es war gar nicht so schwer wie gedacht, das Ergebnis kann sich schon sehr viel mehr sehen lassen als das erste Hemdchen (ich muss nächstes Mal das Gummi weiter einnähen, aber egal.). Ich persönlich finde, es sieht schon fast ein bißchen aus wie gekauft, gnicker.
Und: Ich habe ein paar Teile sehr gut sitzende Unterwäsche (von der ich auch den Schnitt abgenommen habe), aber so kuschlige, schön zu tragende, gut sitzende Unterwäsche hatte ich noch nie, glaube ich.

Infiziert. Aber sowas von.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Basteln für Menschen mit zwei linken Händen...


...und für alle anderen natürlich auch. Aber um diese Wollschalen hinzubekommen, bedarf es keinerlei künstlerischer Begabung. Und nebenbei erledigt sich dabei noch die Wäsche. Gut, nech?


Was brauchst du?

Für 2 Schalen:

* ein (halbes) Knäuel Filzwolle (die muss nicht unbedingt Filzwolle heißen, wichtig ist nur, dass es 100% Schurwolle ist, die nicht versponnen, also nicht so verzwirbelt ist)
* ein paar Luftballons
* eine alte Nylonstrumpfhose (kann ruhig kaputt sein, wir zerstören sie gleich so oder so)
* eine Schere
* eine Waschmaschine
* einen Berg Schmutzwäsche
* Wäschestärke
* zwei kleine Schale zum Formen

Für Punkt 1 bis 3 gibt es auch fertige Sets zu kaufen. Allerdings habe ich die bislang nur im Internet gefunden und Luftballons und Strumpfhosen dürften in den meisten Haushalten eh vorhanden sein.

Die Strumpfhose wird zerschnitten: aus einem der Beine am Oberschenkel einen etwa 30cm langen Schlauch ausschneiden.


Alles da? Ich habe mal auf ein Bild meiner Schmutzwäsche verzichtet... also los:


Den Luftballon aufpusten. Wie groß? So groß, wie ihr möchtet, wichtig ist nur, dass er möglichst rund bleibt dabei. Knoten reinmachen und am Knoten die Wolle fixieren.


Jetzt kommt der schwierigste Teil. Die Wolle wird um den Ballon gewickelt, schön gleichmäßig und wenn möglich ohne größere Löcher. In der Mitte mehrmals umwickeln, damit sich ein dichter Ring ergibt, da schneiden wir später auf.


Jetzt verpacken wir das Ganze in unseren Nylonstrumpfschlauch. Vorsichtig drüberziehen, eventuell danach noch etwas korrigieren, falls Wolle verrutscht ist, und dann an beiden Enden zuknoten.


Danach ist die Waschmaschine dran. Zusammen mit eurer Wäsche kommt der Luftballon bei 30 oder 40 Grad in die Waschmaschine. Normalerweise überlebt er auch höhertourige Schleudergänge problemlos. Wichtig ist: Kein Wollwaschmittel nehmen! Das soll verhinden, das Wolle filzt, aber genau diesen Effekt möchten wir ja.


So sieht der Ballon nach dem ersten Waschgang aus. Der Schlauch wird entfernt- je nachdem, wie stark die Wolle schon gefilzt hat, kann es sein, dass er etwas mit den Fäden verfilzt ist. Mit sanfter Gewalt entfernen.


Den Luftballon kaputtmachen (lassen ;-) ), dann sieht das so aus...


Jetzt wird ein neuer Luftballon drin aufgeblasen. Den Ballon etwas kleiner aufblasen, ganz wichtig! Die Wolle soll ja weiter filzen und dabei zieht sie sich zusammen, dafür braucht sie Platz. Der Strumpfhosenschlauch ist jetzt nicht mehr erforderlich. Das Ganze kommt einfach so wieder mit neuer Wäsche in die Waschmaschine.
Je nach gewünschtem Effekt kann man das mehrmals wiederholen, kommt drauf an, wie sehr verfilzt man es möchte, wie lange man wäscht und auch, wie gut die Wolle überhaupt filzt.

Ich habe insgesamt 3x gewaschen, dann war ich mit dem Ergebnis zufrieden (und ich hatte einen Berg saubere Wäsche...).


Dann wird vorsichtig aufgeschnitten, an der verfilzten Kante, die wir vorher dafür gewickelt haben.


Das sieht dann so aus.


Jetzt müssen noch die Schnittkanten fixiert werden. Entweder also noch mal in die Waschmaschine oder -so mache ich das- von Hand nassfilzen: Die Schale mit warmem Wasser anfeuchten, die Ränder mit etwas Flüssigseife, Duschgel ö.Ä. bestreichen und vorsichtig rubbeln, bis sie sich verfilzt haben.
Dann gut auswaschen und im Handtuch ausdrücken. Von beiden Seiten seeeehr großzügig mit Wäschestärke besprühen und über Schüsseln mit passender, euch gefallender Form ziehen. Über Nacht trocknen lassen.

Fertig!
Falls ihr es auch probiert, sagt doch Bescheid, wie es geklappt hat :-)

Unterziehhemdchen...

...Nummer 1 ist fertig.

Ich mache aber besser kein Foto davon... es wellt sich nämlich. Sprich, es trägt sich toll, sieht aber sch*** aus ;-)
Ich versuche noch herauszubekommen, woran es liegt, ich tippe darauf, dass ich es mit dem Dehnen des Gummis beim Annähen übertrieben habe.


Ach ja: Letzten Mittwoch habe ich noch stolz behauptet, das Maschinchen würde keine Fehlstiche nähen. Ich korrigiere mich. Die blöde Kuh näht keinen größeren Zickzack auf Jersey, ohne einen Fehlstich nach dem anderen zu produzieren, trotz Jerseynadel usw. Kleinerer Zickzack geht besser, aber alle paar cm ist da auch ein Fehlstich zu sehen, was bei Paspelgummi am Ausschnitt dummerweise auch wirklich optisch auffällt.
Grrrr. Dabei hat sie auch noch ganz hämisch vom Greifer bis zum Handrad gegrinst, die doofe Trulla, ey, isch' schwör.

Nachtrag: Janni, nur für dich...



Montag, 19. Oktober 2009

Ganz schön fix...

...war sie da, meine "Zubehörbestellung".

Von links nach rechts: Mäusezähnchengummi, Trägergummi mit Satinglanz, Paspelgummi (letzteres ist etwas anderes, als ich dachte, aber macht auch einen hübschen Effekt ;) ), Ringe und Schieber.

Unten drunter: Streicheljersey. Schnäppchen vom Stoffmarkt-1,85mx2m für 3€.

Daneben: Ich. Sehr standhaft sich wieder den Büchern zuwendend. Heute abend, dann.



Samstag, 17. Oktober 2009

Brot und Salz...

...okay, das Salz steckt ausschließlich im Tzatziki dazu ;-)

Alles Gute, Badze!


Eine wertvolle Investition...


...für alle Sockenhasser.


Hält Socken paarweise zusammen- keine Paarsucherei mehr. "Ist das dein oder mein Paar?" ist auch keine Diskussion mehr... Für jeden eine Farbe. Und aufhängen geht ganz fix, einfach in die Leine hängen, fertig.


Ich liebe die Dinger und kann sie nur empfehlen.

An die Mamis...

...und an die Papis natürlich auch, aus aktuellem Anlass:

Raus mit den Kindern!!

Ich bin gerade wieder mal geschockt, wie ungelenk und unmotorisch schon Grundschuldkinder sein können.
Motorische Förderung ist nicht so ein neumodisches Gespinne, sondern sollte elementarer Bestandteil frühkindlicher Erziehung sein. Wenn ein Kind in die Grundschule kommt, ist die motorische Entwicklung schon fast abgeschlossen! Und ein bißchen Turnen, einmal die Woche vormittags im Kindergarten, reicht einfach nicht aus, wenn das Kind ansonsten kaum Bewegungsanreize bekommt. Da kann die Schule dann auch nicht mehr viel retten, selbst, wenn die Versorgungssituation mit Sportunterricht an den Schulen besser wäre, würde das nicht mehr klappen. Motorik fördern und verbessern muss man im Kleinkindalter.

Raus mit den Kindern! Auf den Spielplatz, in den Wald, ins Wasser!

Zwischen viereinhalb und fünf Jahren sind die meisten Kinder koordinativ weit genug, um schwimmen lernen zu können. Vorher macht es oft noch keinen Sinn, weil die Arm-Bein-Koordination noch nicht so klappt und sich deswegen nur mühsam Erfolgserlebnisse einstellen. Aber auch vorher kann man im Wasser jede Menge Spaß haben.
Es ist erschreckend, wie viele Erstklässler noch nicht schwimmen können. Ganz davon abgesehen, dass es Spaß macht, den Bewegungsapparat kräftigt und stärkt und Selbstvertrauen gibt, ist es schlichtweg ein Sicherheitsrisiko, wenn ein Kind nicht schwimmen kann. Seen, Teiche, offenes Wasser gibt es überall, und es muss nicht sehr tief sein, damit ein spielendes Kind darin ertrinken kann.

Kopfschüttelnd nehme ich zur Kenntnis, dass in manchen Familien mit den Kindern nur dann ein Fuß vor die Tür gesetzt wird, wenn gutes Wetter ist. Stattdessen wird jeden Morgen ein Fläschen Zuckermilch getrunken, für starke Abwehrkräfte. Ein bißchen Regen und Wind erfüllt wohl den selben Zweck... ist aber natürlich unbequemer.

Kinderturnen kann man auch schon mit den ganz Kleinen. Überhaupt ist so ein Sportverein eine tolle Sache. Er kostet im Monat so viel wie eine Kinokarte und bietet ein riesiges Angebot. Jede Menge Bewegungsförderung zum kleinen Preis, sozusagen.

Auch für die Zwerge ist es durchaus schon interessant, einen Mannschaftssport zu machen. "Ach, dieses ewige Gewinnen-Wollen und der Konkurrenzkampf, das kommt noch früh genug, das muss nicht sein!" Stimmt. Stimme ich uneingeschränkt zu. Das ist aber nicht mehr die heutige Realität, und deswegen ist es so schade, dass die Vereine teilweise massive Probleme haben, Minimannschaften zusammenzubekommen.

Ich kann das nur am Beispiel Handball beschreiben.
Vor vielen Jahren hat der DHB festgestellt, dass sich etwas ändern muss, wenn man nicht irgendwann ein massives Nachwuchsproblem bekommen möchte. Also wurde das komplette Konzept umgekrempelt. Mit Erfolg, Deutschland hat heute eine blutjunge, aber erfolgreiche Handballnationalmannschaft (da könnten sich unsere Fußballer echt mal eine Scheibe von abschneiden...).
Mittlerweile gibt es vom DHB ein gutes Kinderhandballkonzept, das vor allem auf frühkindliche Motorikförderung setzt. Koordination und Vielfalt stehen an erster Stelle. Das klingt jetzt wie ein billiger Werbespruch- aber ich bin davon überzeugt, seit Jahren, ehrlich.
Mit den Kleinsten, so ab 5 Jahren etwa, beginnt man spielerisch. Es ist ein bißchen wie Kinderturnen, nur, dass zusätzlich viel Wert auf die Hand-Auge-Koordination, die Geschicklichkeit und die Beweglichkeit gelegt wird. Ziel ist es unter anderem, dass das Kind am Ende beidhändig sicher Bälle werfen und fangen kann. Ich hatte sooo viele 10, 11,12-jährige im Training, die keinen Ball fangen können, ein erschreckendes Zeichen, da fehlt einfach die Koordination.
Es wird viel im Team gespielt, die Kinder lernen, dass man zusammenhalten muss und dass man eben auch mal verliert und das wegstecken muss. Es geht nicht um Technik, Deckungsstrategien oder Aufstellungen, sondern um Spaß. Es gibt extra Kinderhandballfelder mit eigenen Spielfeldern und eigenen, vereinfachten Regeln, die dafür sorgen, dass es übersichtlich bleibt und nicht in brutales Geschubse und Gehacke ausartet. Davor haben erfahrungsgemäß die meisten Eltern Angst... die sehen die Bundesliga im Fernseher und denken, dass die Kleinen sich die Rübe einschlagen werden auf dem Feld ;) Tun sie erfahrungsgemäß nicht.
In einer Trainingseinheit von 90 Minuten werden meist nur 15 Minuten Handball gespielt. Zum Schluß, als Höhepunkt. Den Rest der Zeit werden beispielsweise Geräte aufgebaut, Hindernisparcoure mit Ball überwunden, Fang- und Geschicklichkeitsspiele gespielt usw. Die Kinder sollen möglichst viele verschiedene Geräte kennenlernen und möglichst vielfältig motorisch gefördert werden. Da kann es auch schon mal passieren, dass man im Handballtraining am Barren turnt oder Kletterwände erklimmt. Oder Fußball spielt ;-)
Die Lütten haben regelmäßig Handballturniere. Allerdings läuft das nicht so ab, wie man sich das vorstellt- es sind "Minispielfeste". Links und rechts in der Halle wird jeweils ein Handballfeld aufgebaut (die für die Kleinen sind kleiner, da passen drei in eine Halle), in der Mitte wird eine riesige Spiellandschaft errichtet. Abwechselnd spielen etwa 6 Mannschaften gegeneinander. Vorher findet in der Mitte das große Aufwärmen zu Musik statt, bei etwa 100 Kindern ist das schon ein Spektakel für sich. Die Kinder, die nicht spielen, können jederzeit auf die Spiellandschaft.
Natürlich interessiert es die Kids, ob sie gewinnen oder verlieren. Aber um nicht den Ehrgeiz von Kindern, Trainern und leider auch oft Eltern anzustacheln, gibt es keine Tabelle. Es ist also toll, wenn man gewinnt, aber es gibt keinen Saisonsieger oder so etwas, sondern oft Medaillen für alle. Es geht um den Spaß am Ball und an der Bewegung. (Darauf sollte man schon beim Probe-Training unbedingt achten, manche Trainer versuchen es durch die Hintertür, leider.)
Wenn alle Eltern einverstanden sind (und die Trainer sich das antun mögen, das ist extreeem anstrengend *g*), geht es einmal im Jahr im Sommer auf's große Outdoor-Turnier auf Rasen. Auch da geht es nicht um den Sieg, sondern ums Spielen und ums Zusammengehörigkeitsgefühl. Zelten, Grillen und ein bißchen Heimweh inklusive, das aber schnell vergessen wird, inmitten all der anderen Mannschaften- am Outdoor, zu dem mein Verein regelmäßig fährt, nehmen etwa 2000 Menschen teil. Verloren gegangen ist da noch keiner, keine Angst, und es geht lustig und friedlich zu . Es gibt jede Menge zu gucken und sehr aufregend ist es auch... Und jemand zum Aufpassen und Spielen ist auch immer da, denn bei den großen Turnieren fahren meist fast alle Mannschaften des Vereins mit. Und die großen, fast erwachsenen Jungs werden auf einmal wieder überraschend klein und machen allen Mist mit *gg*
Ich bin da zugegebenermaßen etwas subjektiv- aber gerade für kleine Kinder finde ich Handball viel besser als Fußball. Es wird in 5er-Mannschaften gespielt, was bedeutet, dass jedes Kind viel Ballkontakt hat. Man spielt auf viel kleineren Spielfeldern als beim Fußball, man rennt also nicht ständig hin und her, sondern hat kürzere Wege und es passiert viel mehr. Es ist schneller, es fallen mehr Tore und die Chancen, in einem Spiel ein Tor zu werfen (und damit die Chance auf ein echtes Erfolgserlebnis), sind für jedes Kind groß.

Mannschaftssport ist toll. Echt. Auch schon für die Kleinsten. Falls ein Verein in eurer Nähe welchen anbietet, geht doch einfach mal gucken. Guckt genau (und kritisch! Schwarze Schafe gibt's leider überall...), lasst euch überraschen und entscheidet dann, ob es was für die Kids und euch ist.

Freitag, 16. Oktober 2009

Erinnert sich noch jemand...

...an den weißen Jersey mit orangen Streifen?

Sehr dünn und irgendwie passte er so recht zu nichts. Aber er ist total schön und so habe ich es eben sehr mutig gewagt und bei Ela Wäschegummi, Schieber, Ringe, Trägergummi und Paspelgummi bestellt. Mit dem wahnwitzigen Vorhaben, Unterziehhemdchen aus abgenommenem Schnitt zu nähen...
Dehnbarer Stoff... Hilfe. Gummiband... Hilfe. Unterwäsche... Hilfe.

Einen Versuch ist es wert.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Nur zur Beruhigung...

...nein, ich rase normalerweise nicht wie von der Tarantel gestochen durch den Ikea. Aber wenn man nur 15 Minuten Zeit hat und die Alternative lautet "in einer Woche mit mehr Zeit wiederkommen", wird man halt schnell. Es hilft, wenn man den Ikea wie seine Westentasche kennt, inkl. aller Abkürzungen, und nichts suchen muss. Sogar eine Diskussion über die richtige Laternenfarbe war noch drin- die hat ungefähr drei Minuten Zeit in Anspruch genommen.

Früher, zu Kindheitszeiten, da war Ikea ein Tagesausflug. Mit der ganzen Familie hin, vorher einen ellenlangen Einkaufszettel gemacht, eine Stunde über die Autobahn, noch mal eine halbe Stunde über das 5km-Zubringerstück, das immer völlig verstopft war. Freudig aus dem Auto gehüpft und dann ging das Chaos los. Zwischendurch Köttbullar essen (die werden übrigens Schöttbüllär ausgesprochen, haben mich die Schweden gescholten) und am Ende zufrieden und völlig erledigt ins Auto sinken. Und zu Hause feststellen, dass doch irgendwas fehlt.

Ein bißchen vermisse ich das, vor allem, seitdem Ikea hier um die Ecke ist und man in weniger als 10 Minuten mit dem Auto da ist. Da fährt man dann "mal eben" hin, um drei Teile zu holen. So ohne tagelange Vorfreude und ziemlich unspektakulär. Irgendwie fast schade.

Wenn man Mittwochmorgens statt Samstagmittags durch den Ikea läuft, ist man quasi allein da. Man ist sehr schnell durch, auch wenn man sich alles seeehr genau anguckt, es ist seeeeehr ruhig- man hört kein Kindergeschrei, sondern tatsächlich die Musik... wusstet ihr, dass bei Ikea Musik läuft? Ich lange Zeit nicht. Hört man in dem Gewusel schlichtweg nicht.

An den Kassen ist keine lange Schlange, und an den SB-Kassen muss man gar nicht warten- sehr entspannt, das alles. Aber irgendwie nicht Ikea. Das gefühl ist nicht das richtige.

Im Moment sind Ferien. Ikea-Feeling jeden Tag.

Immerhin haben wir mittlerweile ein Familienmitglied komplett an Ikea verloren- das ist extra ins Ausland gezogen und arbeitet jetzt in einem niederländischen Ikea.


~~~~


Die Walk-Pellworm ist fertig!

Geändert ist von A wie Ärmel bis T wie Tasche so ziemlich alles und es war ein ziemlicher Krampf.
Wenn man besseres Wetter ist, mache ich auch vernünftige Fotos, versprochen.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Aktueller Ikearekord...


... 7 Minuten. Sieben! Von rein bis raus, inkl. SB-Kasse und 5 gekaufter Teile.


Aktuelle Tomatenausbeute:


Sträucher leergeschnitten. Wird ja eh nicht mehr rot draußen, vielleicht noch drinnen auf der Fensterbank. Oder ich wage es und koche mal ganz französisch grüne Tomaten?


Aktueller Pellworm-Walkjackenfortschritt:

Frustrierend. Gemachte Änderungen an der zweiten Fleece-Probejacke von mittelmäßigem Erfolg gekrönt. Dafür Jacke auf einmal viel zu schmal, untenrum. Was eigentlich unmöglich ist, weil ich da nix geändert habe. Öff. Wenn ich so weitermache, ist es Sommer, ehe sie fertig ist, und viel zu warm, um sie zu tragen, seufz.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Heute würde ich gern...

...mal was über den Liebsten schreiben.

Hach.

Aber ich setze mich brav auf die Finger.

(Wochenende gehabt. Wochenende!! Sowas haben wir sonst NIE.)

Ups, ääähm, och nöööö...



...sprach sie, und dann folgte ein kleiner Lachanfall.

Merke: Wenn du nur wenig (in diesem Fall etwa 100g) in die Waschmaschine tust, nimm nur gaaaanz wenig Waschmittel. Sonst... äh... naja, also, sie läuft halt über *gnicker*


Warum nur 100g?
Weil diese Woll-Lichter im Doppelpack auf einem Luftballon gewaschen werden und mit wenig Filzwolle auskommen. Nach Anleitung hat es allerdings nicht geklappt, ich habe noch über eine Stunde von Hand nachgefilzt.



Ich finde sie sooo schön stimmungsvoll... zwei weitere sind gerade in der Waschmaschine.
Und die Orchidee hat es auch endlich geschafft. Toll!

Freitag, 9. Oktober 2009

Alles beisammen...

...auch wenn einiges absolut nicht zu bekommen war.

Rosa Stoff, der schön rosa und nicht schweinchenrosa ist, zum Beispiel... ich habe noch einen Rest vom laut Nummer identischen Stoff, der komplett anders (nämlich schön) aussieht- scheinbar hat der Hersteller die Farben verändert. Blöd. Vor allem, weil der Rest eeeigentlich zu klein ist. Ich hab beide Stoffe mal mit einem X markiert... dann sieht man den Unterschied.

Weißer Stoff mit rosa Punkten drauf ist auch nicht zu bekommen. Wird ersetzt durch weißen Westfalenstoff mit Röschen.

Und der hellblaue Tildastoff mit rosa Rosen drauf sah im Patchworkladen nur halb so nett aus wie auf der Decke im Buch. Ersetzt durch anderen Tildastoff, wahrscheinlich.

Plus ein bißchen anderes.

Macht insgesamt das:


Lob, Kritik, Anregungen? ;-)

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Die ersten Stöffchen...

...für die Hausdecke drehen jetzt eine Runde in der Waschmaschine. Schwierig, das Benötigte oder zumindest Ähnliches zu bekommen- die Farben sind jetzt nicht unbedingt das, was der FeldWaldwiesenStoffladen so im Sortiment hat. Aber: ich sehe nicht ein, 18€ für einen Unistoff zu bezahlen, nur, weil er von Tilda ist... so viel toller (qualitativ gesehen) kann der gar nicht sein, dass das so einen Preisunterschied zu einem normalen, qualitativ guten Baumwollstoff rechtfertigen würde. Habe ich beschlossen.
Also suchen.

Und mal eine Stippvisite im Patchworkladen machen.

(Und vorher alles an Plastik aus dem Portemonnaie nehmen...)
(Und vielleicht noch mal zum Westfalenstoffe-Werksverkauf tingeln. Baumwollvlies wäre mal toll. Portemonnaie: siehe oben.)



Nachtrag:
Der Westfalenstoffe-Werksverkauf ist tatsächlich in Münster. In einem Gewerbegebiet, wo genau, steht irgendwo auf der Website, ich finde es leider gerade nicht. (Das Stammhaus ist in die Adresse in der Innenstadt und lohnt sich meiner Meinung nach zusätzlich nicht.)
Es ist ein kombinierter Laden, links sind Kindersachen... Lillifee, Spiegelburg, Felix der Hase, Käpt'n Sharky, sowas. Rechts sind dann die Stoffe. Es sind normalerweise alle Stoffe aus dem Sortiment vorrätig. Leider sind die Stoffe selbst nicht günstiger als im Laden... Außerdem gibt es kleinere Stoffpakete (wenn wenig los ist, öffnen die Verkäuferinnen sie auch und man darf sie sich neu zusammenstellen, sehr nett) und ein paar Kartons mit Reststücken, die nach Gewicht verkauft werden, da kann man dann mit Glück ein Schnäppchen machen. Außerdem Stoff-Überraschungstüten, in denen aber eher Fitzelchen sind.
Dann gibt es noch ein bißchen Zubehör, Quietschen und Rasseln zum einnähen, sowas.

Dienstag, 6. Oktober 2009

"Ich will alläinääää....

... [hier unverständliches einsetzen, was Zweijährige so von sich geben, wenn sie aufgeregt sind] gehn!"

Klonk!

Das war die Badezimmertür. Gut, geht das Kind alleine, das kann es schon.

Klack!!

DAS Geräusch klang jetzt gar nicht gut. Das Kind hat doch nicht etwa?
Es hat. Eine halbe Drehung bis ganz zu, eine viertel hat es gedreht. Das reicht. Zu.

"Du machst jetzt SOFORT die Tür wieder auf!! Drehen!!" Noch mal klack. Das Kind dreht. Dummerweise aus Versehen in die falsche Richtung. Ganz zu. Ruhig bleiben. "Drehen!!" Klappt nicht. So langsam merkt das Kind auch, dass das jetzt irgendwie nicht so spaßig war, wie gedacht.

Ein Geldstück hat das Problem dann gelöst. Zum Glück war das kein normales Schloß... trotzdem, noch mal muss das nicht sein.

Nähfachfrauen die 2te...


...ihr, also sagt mal:

Die Baumwollstoffe bei Buttinette, sind die annehmbar? Und schneiden die mir auch klaglos weniger als einen Meter ab?


°Aus unserer Reihe: Blöde Fragen, die die ungeduldige Javea bewegen.°

Der berühmte Tritt...

...in den Hintern.

Einmal, hier, bitte.

Wie lange steht das komplette Seifenequipment hier jetzt schon rum? *grübel*

Montag, 5. Oktober 2009

And the winner is...

... rühr, rühr, rühr...


...im Lostöpfchen rumwühl...


TADAAA!


Meinen Glückwunsch! :-)

Meld dich doch bitte bei mir!

Sonntag, 4. Oktober 2009

Meine Liste...

...für die dunkle Jahreszeit.

Wird ergänzt (Weihnachtsgeschenke! *grüüüübel*), erweitert, durchgestrichen.
Mein persönlicher Denkzettel, sozusagen.

~Lederpuschen
~Hausdecke (jaaa, ich wage es, ich Bekloppte)
~Weihnachtsstern
~eine, besser zwei einfache PW-Decken (Weihnachten!)
~Vorhänge für die Küchenarbeitsplatte.

Vermutlich schaffe ich nicht mal die Hälfte, aber ich kann es mir ja zumindest mal vornehmen. Die nächsten vier Monate geht Lernen eindeutig vor, seufz.

Die Entscheidung "pro Hausdecke" stand eigentlich von vorneherein fest, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin. Ich habe jetzt im Netz ein paar Decken gefunden. Aber eigentlich sind alle mit aufgesteppten Applikationen gemacht, teilweise die Stickereien sogar mit der Stickmaschine, und wenn ich noch mal ehrlich zu mir selbst bin: das gefällt mir nicht. Mein Ehrgeiz geht also dahin, alles selbst zu sticken und die Häuser und die anderen Motive wirklich doppelt zu nähen und mit unsichtbaren (hüstel...) Stichen zu applizieren. Schön langsam, Stück für Stück, immer mal ein bißchen. Netterweise kann man ja alle Teile einzeln vorbereiten und mit sich herumschlüren dabei.
Ich habe außerdem einige farblich veränderte Decken gefunden, mit kräftigeren Tönen. Sagt mir auch nicht so zu. Es wird also wohl tatsächlich die volle Breitseite Rosa. Was mir an der Decke im Buch wiederum gar nicht gefällt ist, dass sich so viel wiederholt. Ich werde die Reihenfolge einhalten, aber die Stoffe tauschen und die Schriftzüge, damit es etwas weniger abgespult aussieht.
Das ist der Plan. Mal sehen.

Samstag, 3. Oktober 2009

Böse, böse Versuchung...

...denn hier führt ein Laden neuerdings PiP Studio. Heute gesehen: Das ganze Schaufenster ist üppig dekoriert mit allem, was es so gibt. Ein kanllbuntes Farbenmeer sprang mich an, die Dekorateurin war noch nicht ganz fertig. Uaaah.... standhaft bleiben. Ich braaaaauche keine neue Bettwäsche. Eigentlich. Ich hab die Augen zugekniffen und bin schnell weiter gegangen. Uff.

Freitag, 2. Oktober 2009

Und auf einmal ist es wieder früh dunkel...

...und zack!

Das Weibchen bekommt Nestbautrieb, trinkt kannenweise heißen Tee, zündet ein Heer von Kerzen an, schnitzt Gesichter in Kürbisse, beginnt, an einem neuen Quilt zu nähen, verdampft Duftöle, stößt Freudenschreie aus, wenn es auf der Straße kleine, glänzende Kastanien entdeckt, fängt an zu backen und stellt merkwürdiges Gestrüpp auf, das es als "Deko" bezeichnet.

Das Männchen fährt kopfschüttelnd, aber sich fügend vom Gartencenter zum Baumarkt zum Wochenmarkt zum Teeladen zum Stoffladen und versucht, das, was sich als unvermeidlich ankündigt, möglichst lange zu ignorieren.

Ganz klar: wir haben endlich Herbst. Toll! Ich mag das :-)

Was ich nicht mag: Dass die nun folgende Kälte und Nässe wieder dazu führt, dass das größte menschliche Organ mit der Gesamtsituation wieder völlig unzufrieden wird. Spannen, Jucken, Kratzen, Reißen, Bluten, das ganze Programm. Brrr. Dieses Jahr wird frühzeitig vorgebeugt und mal etwas mehr gepflegt, so der gute Vorsatz. Mal gucken.

Wellness, los, Mädels! Ich fang an:

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Und sie wächst...

...und wächst und wächst :-)


Fast schneller genäht...

...als gebacken sind sie, die Glückskekse von Frau Liebe.

Ach, was sag ich, nicht nur fast, sondern tatsächlich. Ich habe mir das nämlich schon mal angetan und Glückskekse selbst gebacken, das ist eine Beschäftigung, die locker einen halben Tag füllt. Zumindest, wenn es ein Laie versucht ;-)
Ein perfektes Zeitverbringding also.

Diese hier gehen also bedeutend schneller, nur das Hineinpfriemeln von einer erleuchtenden Botschaft gestaltet sich als etwas kniffelig. Nicht essbar, dafür hübsch bunt und ohne MHD!


Ich habe sie etwas verkleinert, sodass sie jetzt in etwa Originalgröße haben.