...sind wichtig.
Und ja, ich gebe es zu- ich bin ein Mensch, der sich nur schwer von Gewohnheiten trennt. Manchmal muss das aber sein, manchmal ist es besser und manchmal macht es einfach nur Spaß und geht ganz leicht. Und gerade habe ich das Glück, dass bei vielen Veränderungen die Freude überwiegt...
Für euch am offensichtlichsten ist sicher das neue Design. Das orange sah so nach Herbst aus und im Moment ist mir doch sehr nach Frühling. Also gab es heute ein frischeres Design für das Blog und auch für die Wohnung, in der grün jetzt den Ton angibt.
Ich habe angefangen, einen Tischläufer zu lieseln, nach dem Muster "Mother Earth". Ein echtes Jahrhundertprojekt, auch, wenn es bei mir ja nur ein Bruchteil dessen wird, was eigentlich vorgesehen ist. In einer unvorsichtigen Minute habe ich mir in den Kopf gesetzt, dafür Reste zu verbrauchen, und das war dann das Ergebnis:
Gaaaanz dezentes Chaos.
Zwischenzeitlich ist wieder aufgeräumt und ich stichele so vor mich hin. Vermutlich bin ich damit in 10 Jahren noch nicht fertig. Aktuell gibt es allerdings den Tisch, auf den das ganze soll, noch gar nicht... der Liebste und ich können uns nämlich nicht einigen. Der Liebste hat sich -zumindest gefühlt- den größten Tisch auf Erden ausgesucht. Ich finde den zwar auch schön, finde aber auch, dass das selbe Modell in einer Nummer kleiner durchaus reichen würde. Meistens sind wir zu zweit, wofür brauchen wir also einen Tisch, der sich auf über drei Meter ausziehen lässt? Wofür? Na... weil eben. Ist doch klar. ;-)
Noch etwas bremst die Fertigstellung gehörig ab: Ich arbeite wieder. Endlich! Und endlich in Vollzeit. Im Kundenservice eines ortsansässigen Möbelhauses mache ich jetzt einen auf Feuerwehr. Genau das, was ich schon jahrelang gern gemacht habe und doch wieder ganz anders. Im Moment ist es noch sehr spannend, wie sich das Ganze entwickeln wird. Viel neues, viel zu lernen und abends kippe ich eigentlich nur noch ins Bett. Wird schon, und dann ist auch wieder mehr Luft zum Nähen :)
Ein bißchen gefilzt habe ich aber doch: Von den Sitzkissen, die ich meiner Mutter zu Weihnachten gefilzt habe, hatte ich noch viele abgeschnittene Stücke. Die habe ich auf passende Größe geschnitten und mit Lammwolle drumherum zu einem ganz ansehnlichen Haufen von kleinen, weichen Kieseln gefilzt. Und wer genau hinguckt, entdeckt auf dem Bild auch das Geschenk des Liebsten, das nur gegen ein Versprechen zu bekommen war...
Im Herbst geht's los. Mein Jahr wird spannend, glaube ich...