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Donnerstag, 11. Februar 2010

Ausnahmsweise: Hundemantel...

...für den Notfall.

Eigentlich gehöre ich ja zur "Der Hund hat Fell, wozu braucht er einen Mantel?"-Fraktion. Rassen, die kein Unterfell bilden (wie Windhundartige), jetzt mal ausgenommen.

Bei einem älteren Herrn, der im Moment mit einer massiven Borreliose zu kämpfen hat und schon mit den Zähnen klappert, wenn er nur die Pfote über die Schwelle setzt, habe ich dann aber doch mal eine Ausnahme gemacht.


Anprobe ist später, das Ding ist quasi per Augenmaß zusammengeschustert- ich hoffe, es passt zumindest so einigermaßen. Muss nicht perfekt sitzen, sondern erst mal nur wärmen, damit Hund überhaupt wieder rausgeht. Falls ich noch mal einen nähe, wird er auf jeden Fall vorneherum breiter und der Riegel zum Verschließen länger, da hab ich mich irgendwie vertan.

Update:
Passt. Vorneherum sogar absolut perfekt :) Hinten ist er dafür etwas lang. Aber da Hund gleich damit eingepennt ist, scheint es nirgends zu zwicken.

Es nervt...

...wenn man für 150 € Studienliteratur bestellen muss, die in drei Wochen veraltet und später eigentlich nur noch für's Altpapier zu gebrauchen ist.

(Wieviel tollen Stoff ich mir dafür kaufen könnte, stelle ich mir besser nicht bildlich vor.)

(Wieviel tollen Stoff ich mir für über 700€ Studiengebühren kaufen könnte, wage ich noch nicht mal zu denken. )

(Dass ich mir für ein Jahr Studium alternativ schon eine nette Stickmaschine kaufen könnte, verdränge ich lieber wieder schnell.)

Montag, 8. Februar 2010

Vorne...

...und hinten.

Und das waren dann die letzten orangen Fotos, versprochen, Mittwoch zieht er um.


Freitag, 5. Februar 2010

Der Einfachheit halber...

...hier also die Bilder vom Kunterbunt-Quilt.

Und noch eins vom orangen, der jetzt fertig ist und den ich gerade todesmutig in die Waschmaschine gesteckt habe... die blöde Schneiderkreide ließ sich nicht ausbürsten.


Ich reiche mal Bilder nach...

...mit einem kleinen Gähnen, da das Nähen des Bindings mal wieder zur Nachtschicht ausartete. 1500 Handstiche wollten gemacht werden, bitte möglichst unauffällig, danke.


Als da wären: eine kleine gefilzte Handytasche in rot-gelb-orange. In Ermangelung des passenden Handys durfte das Haustelefon Model spielen.


Der Rückseitenstoff für den Quilt wird ordentlich gebügelt, das Wohnzimmer ausgeräumt und der Stoff ausgelegt und mit Paketklebeband fixiert...


Darauf kommt das Baumwollvlies, wird glattgestrichen und zurechtgeschnitten...


Darauf das fertige Top. Schöööön ausrichten, möglichst gerade, und dann zwei Stunden auf den Knien herumrutschen und heften. Und dann hooooooffen, dass das doch noch unter die NäMa passt.


Es passt! Sogar recht problemlos. Toll!


Fertige Nahtlinien.

Binding ist so gut wie dran (ich hoffe sehr, dass es hält, mühsam mit sehr dünnem Stickgarn angenäht, das schon regelmäßig an den Nadel riss- weil das das einzige Garn war, das es in diesem Grünton gab), die Entscheidung fiel gegen Spiralen und für eine zusätzliche Naht im Rand. Die Ecken sind eine Katastrophe geworden, aber ich werde sie erst mal so lassen. Das Label ist auch schon vorbereitet und wird später nur noch mit Vorstichen angenäht. Uff!

Mittwoch, 3. Februar 2010

Schwer begeistert...

...vom Baumwollvlies 277 von Freudenberg. Der Stoff klebt quasi daran, nichts verrutscht, es lässt sich toll ausrichten, gut nähen und der gesamte Quilt hat nicht eine einzige Falte. Und fühlt sich auch noch toll an. Genial. Das Zeug ist sein Geld wirklich mal wert.

Das Wunder ist geschehen, der gesamte Quilt passte sogar in den winzigen Durchlass des getarnten Bruders. Also im Nahtschatten genäht (dank des Vlieses ziemlich problemlos); die Quadrate werden dann noch mit kleinen Spiralen von Hand gequiltet, damit das Vlies sich beim Waschen nicht verabschiedet. Da ansonsten nichts mehr verrutschen kann, ist auch das Binding schon dran und muss jetzt noch hinten von Hand festgenäht werden. Die Maschine hat also frei, ab jetzt nur noch Handarbeit. Werde ich die Tage mal erledigen und nebenbei zwei, drei Lernhörbücher "genießen". Und dann ist er auch schon fertig. :)

Ich staune immer wieder, was für Massen an Material in Quilts verschwinden. Allein in diesem über 3m² Vlies, fast 10m² Stoff und an die 500m Garn. Sieht man ihm nicht an.

Montag, 1. Februar 2010

Das Top...

...ist fertig. Nachdem ich zwei Stunden lang gebraucht habe, um die Quadrate so umzusortieren, dass nur verschiedene nebeneinander liegen, habe ich mich doch für die Urspungsversion von hier unten entschieden. Das ist einfach ausgewogener, was das Hell-dunkel-Verhältnis angeht. Gestern habe ich dann quasi Akkordnähen betrieben und das Ding binnen 5 Stunden zusammengetackert.

Jetzt muss ich mal sehen... zusammenlegen, sprühklebern, heften und dann? Tja. Das für mich im Moment Sinnvollste wäre, das Ding unter die Maschine zu packen. Unter die neue passt es allerdings auf gar keinen Fall, der Durchlass ist zu klein. Bliebe noch, die alte noch mal auszuleihen, aber auch das dürfte mehr als eng werden, das ging schon beim Sternenquilt nur so gerade eben und dieser ist noch einen Tucken größer. Und der Transporteur... naja, eben 35 Jahre alt. Aber versuchen werde ich es wohl.

Bilder gibt's vorerst noch keine... Kartenleser kaputt.