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Donnerstag, 12. Dezember 2013

Wer hat den Keks...

...denn nun eigentlich geklaut?

Vielleicht erinnert ihr euch noch an das Krümelmonster, das hier in Hannover dieses Jahr den goldenen Keks gestohlen hat. Wer das eigentlich war, konnte nie ermittelt werden... bis jetzt.

Denn ich behaupte: das waren die Neffen des Liebsten!
Deswegen bekommen sie zu Weihnachten diese Shirts:


Ich habe bei dawanda gelbe Flockfolie bestellt, einen Keks gezeichnet, darauf den Schriftzug und das dann durchgepaust und mit einem Cutter ausgeschnitten. Ging ganz gut.

Statt Label gab es ein schlichtes "J"- und das aus der Not heraus. Die dämliche Diebstahlsicherung im Laden hat nämlich mal wieder ein nettes Löchlein in den Jersey gepiekst. Hmpf. Aber dank der Bügelfolie ist es nun fest fixiert, nicht mehr zu sehen. Und so im Nachhinein finde ich sogar, dass das ganz nett aussieht.

Dann hatte ich zwei Mal den Schriftzug übrig. Wegschmeißen habe ich mal wieder nicht übers Herz gebracht, also "mal schnell" noch zwei Halstücher dazu genäht. Wenn man sich allerdings erst noch den Schnitt zeichnen muss, wird aus mal schnell ein halber Vormittag. Ich lern das nicht mehr, seufz.


Leider ist der Schriftzug nicht so gut zu erkennen. Allerdings war das der Stoff, der noch am ehesten passte, und extra noch neuen kaufen- nee, dann doch nicht. Der rot-weiße ist kuschliger Hilco-Jersey, die Rückseite ein flauschiger Baumwollsweat. Warm, aber insgesamt wohl eher ein Übergangs-Teilchen.
Ein Tuch ist gerade gestreift, eins schräg, das erkennt man auf dem Bild nicht so gut. Die Jungs sind recht eng beieinander, die Tücher also nur wenig unterschiedlich groß. Die unterschiedlichen Streifen verhindern dann das ewige "Wem gehört jetzt welches?"-Gesuche.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Noch nicht ganz fertig...

...aber waaah! 
Ich bin so verknallt, dass ich ihn euch trotzdem schon zeigen muss.


Meine kleine Dachs-Wuchtbrumme :) 
Werde ich jetzt noch weiter einfilzen und verfeinern, die Zeichnung muss noch etwas anders, aber das Grundgerüst steht und ich denke, man kann erkennen, dass es ein Dachs sein soll.

Dachse haben sehr große Nasen... aber diese ist doch etwas zu größ, da muss ich noch mal dran feilen.
 

Herr Dachs grinst. Tzzz.


Außerdem habe ich zu meinem Filztürmchen noch zwei weitere Häuser dazugefilzt. Auch die werden Weihnachten verschenkt, aber zusammen mit ein paar gefilzten Tannen habe ich ein richtiges kleines Dorf hier stehen. Im Dunkeln leuchtet es dank LED-Lichterkette auch noch fein.



 Das rote Haus hat eine gelbe Rankenverzierung bekommen...


...außerdem ein paar Punkte ums Fenster.

 Punkte auch für das blaue...


...aber hier mit Blumenranke.

Habe gestern schon wieder neue Lichterketten und Glasgefäße besorgt... Häuschen bauen macht definitiv süchtig, lach.

Montag, 9. Dezember 2013

Zwischenschritte...

...auf dem Weg zum Hirschen.

Nachdem der Rohling für den Hirschkopf nämlich recht monströs geworden ist (vorsichtig formuliert...), ich ihn aber ungern "plattmachen" würde, muss mir da erst ein möglichst großes, möglichst ähnlich gebautes Tier einfallen. Hmm.

Bis dahin habe ich das zweite Projekt vorangetrieben- den Dachs.


Hier sieht man schon ganz gut, wohin die Reise mal gehen soll. Inzwischen ist die Maske fertig, als nächstes werde ich die Ohren filzen. Ich plane, sie nass zu filzen, mal sehen, wie das klappt. Auch eine Nase hat er theoretisch schon. Und dann werde ich noch mal stundenlang nadeln dürfen, damit alles lange an seinem Platz bleibt.

Den Aha-Effekt hatte ich schon- er wirkt erstaunlich echt. Fast ein wenig gruselig. Hätte ich nicht gedacht.

Aktuell filze ich wirklich viel, auch einiges an Weihnachtsgeschenken, das zeige ich euch dann nach den Feiertagen, hust hust.

Freitag, 18. Oktober 2013

Der erste Stoffmarkt...

..auf besonderen Wunsch eine Liste der Dinge, die ich im Laufe der Jahre für mich als wichtig herausgefunden habe. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit...


Stoffmarkt ist meist zwei Mal jährlich, teilweise auch drei oder vier Mal, je nach Stadt. Die Termine findest du im Netz. Im Grunde genommen sind es Händler, die das Jahr über von Stadt zu Stadt tingeln. Viele sind aus den Niederlanden, aber es werden auch immer mehr Deutsche und teilweise wirst du sogar einen kleinen Stand deines regionalen Stoffgeschäftes finden. Allgemein ist mein subjektives Empfinden, dass die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis in den letzten Jahren doch recht nachgelassen haben. Trotzdem kann sich ein Besuch lohnen.
Wenn du in Grenznähe lebst, kann es sich für dich auch lohnen, den Hüpfer in die Niederlande zu machen. In vielen größeren Städten findet jede Woche an festgelegten Tagen ein Stoffmarkt statt. Google einfach mal nach der Stadt, die am dichtesten zu dir liegt. Jetzt zu Weihnachten solltest du aber nicht fahren, um Weihnachtsstoffe zu kaufen, von denen ist meist fast nichts zu finden.


Du hast einen Stoffmarkt ausgesucht, vielleicht noch eine Freundin gefunden, die mit möchte, und es soll bald los gehen. Toll. Aber fahr nicht einfach so los. Was du im Vorfeld erledigen solltest:

-Such dir einen Babysitter. Und jemanden, der den Hund nimmt. Mit Kindern, Hunden und Kinderwagen auf dem Stoffmarkt unterwegs zu sein, ist kein Vergnügen. Es wird voll. Sehr voll. Und du kannst nicht in Ruhe gucken, wenn neben dran immer jemand drängelt. Wenn du etwas weiter fahren musst, nimm Mann und Kinder doch mit, oft sind die Märkte ja an Sonntagen; vielleicht gibt es in der Stadt einen Zoo oder ein tolles Museum, dann haben alle etwas davon.

-Überleg dir ganz genau, was du kaufen willst. Kauf unbedingt projektbezogen ein, sonst hast du die nächsten Jahre bergeweise Stoff rumliegen, der zwar schön aussieht, für den dir aber partout keine Verwendung einfallen will.

-Schreib dir eine Liste. Am Besten sehr übersichtlich und sehr ausführlich. Du wirst vermutlich überfordert sein mit dem Angebot und sonst die Hälfte vergessen.

-Geh in deinen Stoffladen vor Ort oder ins Netz und schau nach, was das, was du haben möchtest, dort kostet. Versuch, dir ein Bild von der Qualität zu machen, die du für das Geld bekommst. Schreib die Preise neben deine Liste und ggf. eine Notiz wie "basis" oder "hochwertig".


Stoffmarkttag!! Fahr nicht zu spät los, kurz vor Schluß bauen in der Regel alle schon ab. Such dir vorher Parkplätze in der Umgebung heraus; in der Regel sind Parkplätze knapp und gerade, wenn man ortsfremd ist, sucht man sonst ewig. Zu manchen Märkten kommt man auch super mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dann sollte man darüber nachdenken, einen Einkaufstrolley mitzunehmen, um nicht alles schleppen zu müssen.

Zieh' dich nicht zu kalt an und ganz wichtig, zieh Regenkleidung an. Es regnet immer. Immer. Immer, glaub mir! Lass den Regenschirm zu Hause, das ist unpraktisch; du wirst höchstens irgendwem ein Auge ausstechen.

Setz' dir ein Limit. Ich mache das so, dass ich das Geld, was ich ausgeben möchte, bar mitnehme und die EC-Karte ganz zu Hause lasse. Andere nehmen sie mit, um im "Notfall" doch noch bezahlen zu können, wenn sie DER Stoff anspringt. Denk daran, dass es ein Markt unter freiem Himmel ist- du kannst zwar an einigen Ständen mit Karte zahlen, aber eben nicht überall. Außerdem verlierst du bei Kartenzahlung extrem schnell den Überblick, wieviel du ausgegeben hast. Das geht auf dem Stoffmarkt ratzfatz.

Wenn du auf den Markt kommst, kauf nicht sofort drauf los. Mach eine Runde und verschaff dir einen Überblick. Was gibt es wo, was kostet wo wieviel, welche Qualität wird angeboten? Sei ruhig kritisch. Nur, weil es Stoffmarkt ist, heißt es nicht, dass alles ein Schnäppchen ist. Manches ist überteuert oder sein Geld nicht wert. Versuch, neutral zu bleiben und es dann nicht zu kaufen. Als Orientierung hast du ja deine Liste mit den Preisen.


Du hast einen schönen Stoff gefunden und dich bis zum Verkäufer durchgewühlt. Super. Kontrollier den Stoff genau. Oft wird B-Ware verkauft, und nichts ist ärgerlicher, als eine Laufmasche oder ein Loch mitten drin. Wenn für dich geschnitten wird, lass dich nicht ablenken. (Noch ein Grund, Kinder und Mann zu Hause zu lassen, die brüllen immer genau DANN.) Die Händler mögen es nicht, wenn du noch ewig überlegen musst, dass soll zackig gehen. Nimm deine Stoffballen, überlege dir, wieviel du willst, und überschlage grob im Kopf, was es kostet. Die Händler rechnen auch im Kopf zusammen und in all dem Stress sind Rechenfehler schnell passiert.

Sieh dem Händler zu, wenn er schneidet!!! Manche schneiden hinter dem Stand, wo man kaum etwas sieht. Augen auf! Nichts ist ärgerlicher, als wenn sich 3m zu Hause als nur 2,5m herausstellen. Abgesehen vom Geld fehlen dir eventuell die entscheidenden 50cm für dein Projekt, die du vor Ort nirgends bekommst. Du musst wirklich darauf achten, ich habe jetzt schon von soooo vielen gehört, die man betuppt hat; mir selbst ist es auch schon passiert und ich bin da sehr vorsichtig geworden.

Und danach: nach Hause fahren, Stöffchen streicheln, freuen.



Ich hoffe, das hilft dir ein wenig. Du hast noch mehr Tips? Dann schreib sie doch in die Kommentare.

Viel Spaß auf eurem ersten Stoffmarkt.







Mittwoch, 16. Oktober 2013

Kreativ an allen Fronten...

...nur nicht beim Bloggen. Schäm.

Wie schon im letzten Post gibts heute erst mal Bilder, Bilder und noch mehr Bilder meiner mehr oder weniger aktuellen Projekte. Plus am Ende dann mal Einblick in mein wirklich aktuellstes Projekt.
Fertig? Dann los.


Mein Geburtstagsprojekt: Zuckerblumen. mit Lebensmittelfarbe eingefärbt...


...und dann auf die wohl kalorienreichste Torte verfrachtet, die ich je gebacken habe. Im Ernst, das war wirklich etwas zu viel des Guten, beim nächsten Mal backe ich etwas weniger gehaltvolles.



 Endlich ausprobiert habe ich die Märchenlampe...


...als Dach habe ich eine lilafarbene Glockenblume gefilzt und in den Grundkörper Maulbeerseide eingearbeitet. Ich mag sie sehr :)


 Außerdem ist ein Schwung Minibörsen entstanden. Irgendwie schießen in dieser Familie die Kinder wie die Pilze aus dem Boden... das ist auch der Grund, warum ich in den letzten Wochen viele Kissen genäht habe.


Sehr viele Kissen.



 Wirklich sehr, sehr viele Kissen...


Dieses hat meine Großtante zum 94. Geburtstag bekommen.


Ist das nicht ein großartiger Reißverschluß?


An Kleimkram gab's dann noch einige LuBaHü's...


...und Glückskekse.


Drei Türstoppereulen... stellvertretend für ein ganzes Rudel großer und kleiner Eulen.


Und Weihnachten ist ja auch schon bald wieder, also "muss" ich Fröbelsterne vorbereiten...


...und zwischendurch raus in den Herbst, die "Zwillingsröcke" fotografieren...


...und natürlich, wer hätte das gedacht...


noch mehr Kissen! :D



Aktuell arbeite ich am größten Filzprojekt, an das ich mich je gewagt habe. Ich möchte für unser Wohnzimmer einen Hirschkopf filzen, in Lebensgröße... oder zumindest in dem, was ich für Lebensgröße halte ;-) Man kann solche Köpfe bei dawanda & co. kaufen, da kosten sie aber etwas ab 600€ aufwärts. Hust. Sicher gerechtfertigt, aber teuer genug, um meinen Ehrgeiz zu entfachen, es selbst zu probieren.

Die Basis wird PU-Schaum, seit einigen Tagen schäume und schnitze ich jetzt und verfluche die lange Trockenzeit des Schaumes, die mich immer wieder ausbremst. Sobald man was erkennen kann, gibt es auch davon Fotos.

Habt eine schöne Restwoche!

Freitag, 2. August 2013

Ganz schön warm...



...ist es hier. Wir wohnen direkt unterm Dach und ich bin mehr so der Kältetyp (ich schwöre, ICH habe nicht rumgemeckert, wann denn der Sommer endlich kommt... ^^), man kann sich vermutlich vorstellen, was wir hier für Temperaturen haben. Vor ein paar Tagen hat sich sogar mein Netbook kurzzeitig verabschiedet, dem war zu warm. Öff.

Ein paar Sachen habe ich aber doch genäht... unter anderem für eine Freundin, die ganz traumhaft Geige spielt, dieses kleine Täschlein als Geburtstagspost. Manchmal finde ich es schwierig, Dinge zu machen, die irgendwie noch in BRiefe passen... Das mit dem Verschicken hat aber dieses Mal gut geklappt und sie hat sich sehr gefreut. 


Einige Kilometer von hier gibt es mitten auf dem Land einen tollen Patchworkladen... es ist zwar eine gefühlte habe Weltreise, aber die Fahrt lohnt sich. Da habe ich auch das tolle Webband mit Noten gefunden... Ansonsten ist Hannover eher enttäuschend, was Stoffläden angeht. Der beste Tip kam von Stefanie, nach einem halben Dutzend Enttäuschungen war "ihr" Laden eine wahre Oase, wenn auch sehr klein. Aber hochwertige Stoffe, die auch nur halb so teuer sind wie bei Limetrees. Überhaupt, Limetrees... in den Laden bekommen mich keine zehn Pferde mehr. Hip, überteuert, eingeschränktes Sortiment. Und den Laden lobt jeder über den grünen Klee? Hmmm.


Dann habe ich was Böses angefangen... ich nähe derzeit Gewandung für den Liebsten und für mich. Einiges ist schon fertig, vieles fehlt noch. Vor allem muss ich insgesamt an die 40 Ösen von Hand umstechen... 10 habe ich aktuell, das kann noch was werden. Werden soll es übrigens halbwegs A, aber auch nur halbwegs. Sehr halbwegs.


Quasi auf die Schnelle musste dann noch eine Kindergartentasche her. 
Ein Geburtstagsgeschenk, und es muss bitte-danke uuuunbedingt ein Bagger drauf. Eigentlich sollte eine Bundeswehrkampftasche dafür herhalten, aber die war nicht in schönen Farben zu bekommen. Ach, färben wir doch einfach eine... Nur so als Tip: Die Dinger lassen sich nicht färben. Polyesterteile, dickes Canvas... das Ergebnis das dermaßen grauslich aus, dass ich spontan beschlossen habe, eine komplette Tasche zu nähen.

Und das ist sie nun: mit Bagger, zum Rucksack umbaubar, mit verstecktem Namen, Reißverschluß, Lederteilen und innen mit Wachstuch. Hab ich geflucht! Aber sie wird heiß geliebt, also alles gut. 








Freitag, 19. Juli 2013

Das Wetter...

...ist eigentlich perfekt zum Nassfilzen. Wenn, ja wenn da nur nicht das anstrengende Gerubbel wäre... ;)

Trotzdem habe ich gestern meine Callas in Angriff genommen. Ich liebe Callas und außerdem wollte ich üben, Filzstücke aus mehreren angefilzten Einzelteilen zusammensetzen. Dafür war das Projekt ideal, weil ich auch erst mal ein wenig tüfteln musste, wie ich die Blüten hinbekomme. 


Hundertprozentig zufrieden bin ich nicht, aber ich habe beschlossen, dass sie als Callas erkennbar sind und das reichen muss. Demnächst dürfen sie dann als Tischdeko herhalten.



Und weil ich gerade so "drin" bin, habe ich mir auch wieder ein größeres Projekt vorgenommen. Allerdings, wie das immer so ist- mir fehlt noch was dafür. Mifft.

Sonnige Tage für euch!